Kapelle St. Georg
Der Roßberg mit seiner, dem Heiligen Georg gewidmeten, Kapelle ist heute keine eigene Pfarrei mehr. Nach aufwändiger und liebevoller Restaurierung wurde sie am 16. Juli 2017 in einer Andacht ökumenisch eingeweiht von Pfarrer Wolfgang Tuffentsamer und Monsignore Adam Borek.
Es wird vermutet, dass hier eine vorchristliche Kultstätte bestanden hat. 1275 wurde die Kapelle erstmals urkundlich erwähnt. 1501 neu eingeweiht und 1577 nach Baufälligkeit erneuert. Das Kirchlein war lange Zeit Pfarrkirche und Begräbnisstätte der Bewohner des oberen Kaltbrunner Tals. Seit 1540 fand auf dem Roßberg kein regelmäßiger Gottesdienst mehr statt und ab 1806 trat Wittichen an die Stelle des Roßbergs.
Das Kirchlein fiel langsam in einen "Dornröschenschlaf".
Das Kirchlein fiel langsam in einen "Dornröschenschlaf".
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es noch einmal teilsaniert. Die Kaltbrunner erinnern sich noch gerne an die Maiandachten, die dort vor Jahrzehnten abgehalten wurden.
Eine lange Zeit des Niedergangs und der Baufälligkeit folgte. Erst 2011 konnte mit dem Haus Fürstenberg, dem Denkmalamt und der Gemeinde Schenkenzell ein Konzept zur Sanierung erarbeitet werden.
Die Kapelle befindet sich im Besitz des Hauses Fürstenberg. Im angrenzenden Wald wurde im Juli 2012 ein Friedwald eingerichtet.
Nun kann die Kapelle für Andachten genutzt werden.
Anmeldungen hierzu sind an das Katholische Pfarrbüro in Schiltach zu richten, das die Anfragen weiterleitet.
Anmeldungen hierzu sind an das Katholische Pfarrbüro in Schiltach zu richten, das die Anfragen weiterleitet.
Adresse
Kapelle St. Georg
Hinter Kaltbrunn 7
77773 Schenkenzell
Hinter Kaltbrunn 7
77773 Schenkenzell
Kontakte
Notfallkontakt (z.B. im Sterbefall)
In seelsorgerlichen Notfällen (z.B. im Sterbefall) erreichen Sie einen der Priester unter der Nummer 0151-561 930 78

