Kirche St. Johannes B. Schiltach
St. Johannes der Täufer Schiltach
... WIR, das sind derzeit rund 1.400 Katholiken in Schiltach.
Etwas außerhalb des malerischen Stadtzentrums mit seinen Fachwerkhäusern, steht unsere heutige katholische Kirche „St. Johannes der Täufer“.
Entstanden aus der Reformation im Jahre 1535, wurde in Schiltach zunächst die ganze Bevölkerung evangelisch. Hierbei stellte der Fluss „Kinzig“ eine Glaubensgrenze dar.
Die fürstenbergischen Gebiete nördlich der Kinzig blieben dem katholischen Glauben treu. Schiltach, wie auch die Nachbargemeinden Kirnbach, Gutach, Hornberg wurden reformiert. In der Folge gab es mehrere Jahrhunderte lang keine eigene katholische Gemeinde und Kirche mehr.
Mitte des 19.Jahrunderts begannen sich dann die konfessionellen Strukturen aufzulösen. Um 1800 gab es in Schiltach noch keine Bürger katholischen Glaubens. Im Jahr 1844 waren dann bereits 15 Personen katholischer Konfession registriert. Bis 1890 hatte sich dann die Zahl auf 160 Katholiken erhöht. In diesem Zeitraum besuchten die katholischen Bürger von Schiltach die Gottesdienste in Schenkenzell.
Während eines Besuchs vom damaligen Weihbischof Justus Knecht in Schenkenzell, wurde auch die Lage der Schiltacher Katholiken zum Gesprächsthema. Man überlegte, wie man ihnen zu einem eigenen Gotteshaus verhelfen könnte. 1893 dann kam es zur Gründung eines Kirchbauvereins. Im darauffolgenden Jahr ergab sich ein Grundstückskauf, zwischen der neuen Hauptstraße und der alten Schenkenzellerstraße. 1897 konnte dann der Grundstein zur ersten katholischen Kirche in Schiltach gelegt werden, was nach Fertigstellung in die Kirchweihe im Oktober 1898 mündete.
1903 wurden die katholischen Einwohner von Vorder- und Hinterlehengericht der Gemeinde Schiltach zugeschlagen.
Nach dem II. Weltkrieg kam im Jahre 1955 der Spiritanerpater August Huber als Vikar nach Schenkenzell. Zu diesem Zeitpunkt hatte Schiltach bereits über 1.000 Katholiken, was die Kirche am alten Standort zu klein werden ließ. Die Initiative von Pater Huber und günstige Umstände machten es möglich, dass im Jahre 1960 das jetzige Kirchengrundstück gekauft und unsere heutige Kirche neu darauf gebaut werden konnte. Mit Hilfe von Architekt und Förderer Karl Sieber, wurde mit Grundsteinlegung am 26.07.1964 mit dem Neubau unserer heutigen Kirche „St. Johannes dem Täufer“ begonnen. Am 16.10.1966 war es dann soweit, die Kirche war fertig gestellt und Herr Bischof Karl Gnädinger weihte das neue Gotteshaus auf den Schutzpatron „St. Johannes der Täufer“ der Schiltacher ein.
Weitere Informationen zu unserer Kirchengemeinde in Schiltach können unserem Kirchenführer entnommen werden.

